Amazonas1Die Schülerinnen und Schüler der Klasse 7a haben sich im GL-Unterricht im Zuge des Themas „Klimazonen der Erde“ auch mit den aktuellen Bränden im Amazonasgebiet beschäftigt. Es wurde über die Entstehung der Brände, die unterschiedlichen Interessen der Beteiligten und über die Auswirkungen für die Amazonasregion, aber auch für die gesamte Welt gesprochen. Dabei wurde schnell klar: Auch uns gehen die Brände etwas an und wir sollten etwas tun! Hierzu fand die 7a in der Projektwoche Zeit.

Im Unterricht entwickelten die Schülerinnen und Schüler Möglichkeiten, um auf die Brände aufmerksam zu machen. Einer der Vorschläge war es, hier Bäume zu pflanzen.

Aus Konservendosen, alten Tetrapacks und Plastikflaschen wurden zunächst Blumentöpfe gezaubert. Dabei war zu sehen: Müll ist nicht nur Müll! AusAmazonas3 viel Weggeschmissenem lassen sich noch sinnvolle Dinge herstellen.

Jeden so erstellten Blumentopf  befüllten die Schülerinnen und Schüler anschließend mit Blumenerde und pflanzten eine Wallnuss ein, die nun zu Hause auf Fensterbänken und in Vorgärten wachsen und gedeihen darf.

Allerdings hatten die Schülerinnen und Schüler im Unterricht bemerkt: Wenn wir etwas tun, ist das gut. Aber es wäre noch viel besser, wenn viele andere auch etwas tun würden! So schlossen sich die anderen 7. Klassen in der Projektwoche an und bepflanzten ebenfalls upgecycelte Blumentöpfe, in der Hoffnung auf viele neue Bäume. 

Außerdem gab es noch ein besonderes Highlight:

Amazonas2Um möglichst viele Personen auch außerhalb der Schule mit ihrer Botschaft erreichen zu können, brachten die Schülerinnen und Schüler die Idee hervor, Bilder der Blumentöpfe mit entsprechenden Hashtags auf ihren Profilen in den Sozialen Medien zu posten. Die Bilder durften sie zum Abschluss des Tages ausnahmsweise in der Schule hochladen, wodurch ein durchweg gelungener Tag abgerundet wurde.

04.11.2019, B. Siemering