NW2Naturwissenschaft und Technik prägen unsere Gesellschaft in wesentlichen Aspekten und bestimmen damit auch weite Teile unserer kulturellen Identität. Beispiele finden sich in der Entwicklung von neuen Materialien und Produktionsverfahren, vor allem in der Chemie, der Medizin, der Bio- und Gentechnologie, den Umweltwissenschaften und der Informationstechnologie.

Allein schon deswegen hat der Unterricht in den naturwissenschaftlichen Fächern einen hohen Stellenwert im Gesamtbildungskonzept unserer Schule. – Dieser Unterricht zielt darauf, unsere Schülerinnen und Schüler zu befähigen, künftige Probleme – und zwar nicht nur solche mit naturwissenschaftlicher Fragestellung – sachlich und letztendlich strategisch sinnvoll zu lösen.

Über diese Wissenschaftsorientierung hinaus erfüllt moderner naturwissenschaftlicher Unterricht an der Gesamtschule Ibbenbüren aber noch eine weitere Funktion: Er leistet einen wesentlichen Beitrag beim Erwerb von allgemeinen Schlüsselqualifikationen wie dem Erlernen und Einüben von fachunabhängigen, grundlegenden Arbeitstechniken.

NW1Der Lernbereich Naturwissenschaften wird bestimmt durch drei Perspektiven, unter denen die Natur und ihre Gesetzmäßigkeiten in den Blick genommen werden:

Der Beitrag der Biologie liegt in der Auseinandersetzung mit dem Lebendigen auf verschiedenen Systemebenen von der Zelle über Organismen bis hin zur Biosphäre.

Die Chemie untersucht und beschreibt die stoffliche Welt und deren Veränderungen. Stoff- und Energieumwandlungen werden hier durch Teilchen- und Strukturveränderungen und den Umbau chemischer Bindungen erklärt.

Die Physik verfolgt das Ziel, grundlegende Gesetzmäßigkeiten der Natur zu erkennen und zu erklären. Im Physikunterricht finden die Schülerinnen und Schüler vielfältige Anlässe, interessante natürliche und technische Phänomene unter eigenen Fragestellungen zu erkunden und physikalische Modelle zur Erklärung zu nutzen.